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Feuchtebestimmung mit der Darrmethode

Die einzige Möglichkeit den tatsächlichen Feuchtegehalt eines Baustoffs zu bestimmen ist die Darrmethode.

Hierbei wird durch eine Kernbohrung (≥ Ø 82mm) dem Baustoff eine Materialprobe entnommen. Diese wird sofort nach der Entnahme, ggf. in Teilstücken, gewogen und anschließend, je nach Baustoffart, bei 105°C in einem Darrofen getrocknet. Nach dem Trocknen werden die Proben wieder gewogen und das Volumen bestimmt.

Durch die Gewichtsdifferenz lässt sich nun die absolute Feuchte in Massen % oder Volumen % bestimmen.
Alle anderen Feuchtemessarten weisen teilweise erhebliche Abweichungen auf, da sie z.B. durch Salzeinlagerungen verfälscht werden.

Die Ergebnisse der Darrmethode sind gerichtsverwertbar. Alle anderen Messarten können angezweifelt werden.

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Darrofen

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Kernbohrung

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